BBT-Gruppe
 
 
 
 
 

Ansprechpartner

Fuchs, Martin

Martin Fuchs

Pressesprecher, Leiter Zentralbereich Unternehmenskommunikation

Kardinal-Krementz-Straße 1 - 5
56073 Koblenz
Tel: +49 (0)261 496-6402
Fax:+49 (0)261 496-6470
m.fuchs@bbtgruppe.de

05.10.2017

BBT-Gruppe unterstützt Initiative „Pro Pflegereform“

Unzufriedenheit mit der Pflegeversicherung – das war der Auslöser zur Gründung der Initiative „Pro Pflegereform“. Ziel ist es, die Reformbereitschaft der Pflegebranche zu demonstrieren und das Thema politisch voranzubringen. Als Träger von Senioreneinrichtungen beteiligt sich auch die BBT-Gruppe an dieser Initiative.

BBT-Gruppe unterstützt Initiative „Pro Pflegereform“

Trotz der Pflegestärkungsgesetze, die einige Verbesserungen mit sich brachten, sieht sich der Pflegebereich nach Angaben der Initiative „Pro Pflegereform“ noch immer mit einer Unterfinanzierung der Pflegeversicherung, zu hohen Kosten für pflegebedürftige Menschen und einer prekären Personalsituation konfrontiert. Aus diesem Grund formierten sich verschiedene betroffene Träger und Verbände in den letzten Monaten zu einer Initiative, die für einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Pflegeversicherung plädiert.

Dabei sei vor allem Menschlichkeit wichtig, betont Bruder Alfons Maria Michels, Sprecher der BBT-Geschäftsführung: „Es sind letztlich Menschen, die sich um einen jeden von uns kümmern, wenn wir Unterstützung benötigen. Das sollte der Maßstab sein. Denn hiervon hängt ab, in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.“

Innerhalb der Initiative werden politische Reformschritte gefordert, die zu einer Stärkung der Pflege, einer Verbesserung für Pflegebedürftige und Pflegende sowie einer strukturellen Veränderung der Pflegeversicherung beitragen sollen. So soll Pflege für die Menschen bezahlbar werden. Des Weiteren sollen die Wohnform der Pflegebedürftigen nicht mehr ihre Leistungen bestimmen und die Grenzen zwischen ambulanter, teilstationärer und stationärer Pflege überwunden werden. Weitere Anliegen der Initiative sind unter anderem die Honorierung der Angehörigenpflege sowie der Ausbau und die finanzielle Förderung einer zukunftsfähigen und seniorengerechten Infrastruktur als Pflichtaufgabe der zuständigen Kommunen. Auch die Personalsituation mit Forderungen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine Sicherung der erforderlichen Anzahl an Pflegefachkräften sowie einer überarbeiteten Finanzierung der Personalkosten durch das Teilkaskoprinzip wird thematisiert.

 
 
 
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen