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Popart-Kirchenfassaden für die Cafeteria

Der Bonner Künstler Siegfried Firla stiftet seinen Zyklus „Sakrale Architektur“

Seine Popart-Werke mit Bonner Motiven zieren Gänge und Patientenzimmer der neuen Bettenstation im Haus St. Petrus des Gemeinschaftskrankenhauses und auch das Treppenhaus des Verwaltungsgebäudes. Jetzt hat der Künstler und Galerist Siegfried Firla dem Verein GESELLSCHAFT DER FREUNDE UND FÖRDERER der „Gemeinschaftskrankenhaus Bonn St. Elisabeth/ St. Petrus/St. Johannes gGmbH“ seinen Zyklus „Sakrale Architektur“ zur Verschönerung der Cafeteria im 5. Stock im  Haus St. Petrus gestiftet.

Die Cafeteria wurde vor zwei Jahren in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kapelle eröffnet. Von ihr blieb das raumgreifende Mosaik „Schöpfung der Welt“ erhalten, das der Cafeteria ihr besonderes Gesicht gibt. „Fasziniert von dieser Wirkung, hatte ich die Inspiration, eine Komposition für diesen Raum zu entwickeln“, berichtet Firla. Zugleich habe er „eine Verbindung zu diesem Krankenhaus neu gespürt“, wo er als Jugendlicher nach einer schweren Sportverletzung operiert und gepflegt worden war: „Weil ich so mager war, brachte mir die Krankenschwester dreimal am Tag ein Glas Milch und hat mich so wieder aufgepäppelt. Mit meiner Stiftung möchte ich dem Haus für diese erfahrene Zuwendung jetzt etwas zurückgeben.“ 

Als Reminiszenz an die ehemalige Kapelle entwickelte Firla den Zyklus „Sakrale Architektur“. Das sind fünf Werke mit Fassaden berühmter Kirchen: der Petersdom (Rom), die Sagrada Familia (Barcelona), der Kölner Dom, Notre Dame (Paris) und – für ihn als Bonner damit in einer Reihe – die Münsterkirche. Diese Unikate in Mischtechnik verbinden auf Alu-Dibond-Platten die Zeichnung der Gebäude sowie der „Menschen, die diese Kirchen würdigen“ (Firla) mit einem konstruktivistischen Fonds in Form von Quadraten in bis zu 350 Farben, die sich das Schöpfungs-Mosaik an der gegenüberliegenden Wand anverwandeln. Digitaldruck und Lackbeschichtung vermitteln je nach Standort des Betrachters überraschende Bildimpulse. Der Zyklus fügt sich somit ein in Firlas künstlerisches Thema der Auseinandersetzung mit historischer Architektur und moderner Lebensweise, die er in seinen Werken der Popart ebenso zusammenbringt wie sein zeichnerisches Talent und die Verwendung unterschiedlichster Materialien und Techniken.

Krankenhausoberer Christoph Bremekamp dankt Firla im Namen der Patienten und Mitarbeiter für die Stiftung: „Die Cafeteria ist mit Ihren Werken noch schöner geworden. Ich beobachte, dass sich viele Besucher mit den Bildern beschäftigen.“

 
 
 
 
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