BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
07.09.2017

Erweiterungsbau am Brüderkrankenhaus eingeweiht

Landrat und Bürgermeister würdigten die Bedeutung der Klinik in der regionalen medizinischen Versorgung

Zahlreiche Gäste bei der Einweihung: Geschäftsführer Andreas Latz, Landrat Manfred Müller, Bürgermeister Michael Dreier, Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig, Hausoberer Christoph Robrecht sowie Generalvikar des Erzbistums Paderborn Alfons Hardtzoom
Zahlreiche Gäste bei der Einweihung: Geschäftsführer Andreas Latz, Landrat Manfred Müller, Bürgermeister Michael Dreier, Kaufmännischer Direktor Siegfried Rörig, Hausoberer Christoph Robrecht sowie Generalvikar des Erzbistums Paderborn Alfons Hardt

Paderborn (gv). Als bedeutenden Faktor der medizinischen Versorgung im Kreis bezeichnete Landrat Manfred Müller das Brüderkrankenhaus St. Josef und verwies auf die Atmosphäre, die geprägt sei vom christlichen Menschenbild. Das sei auch ein Beitrag zur Verbesserung der Attraktivität des Standortes, so Müller bei der Feier zur Einweihung des jetzt fertiggestellten Erweiterungsbaus. Er unterstütze auch die Bemühungen des Kreises, von der in Bielefeld geplanten medizinischen Fakultät zu profitieren.
Der Anbau ist die größte Baumaßnahme am Brüderkrankenhaus seit der Wiederübernahme des Hauses durch die Barmherzigen Brüder Trier vor fast genau 20 Jahren und bringt eine Erweiterung der Fläche der Klinik um rund 15 Prozent. Hausoberer Christoph Robrecht dankte zu Beginn der Feier allen Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit und Mitarbeitenden und Patienten für die Geduld bei den gelegentlichen Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten. Bürgermeister Michael Dreier wies mit Bezug auf im Eingangsbereich ausgestellte Luftbilder aus den Anfangszeiten des Hauses darauf hin, dass Stadt und Krankenhaus im vergangenen Jahrhundert gemeinsam gewachsen seien. Er sei stolz auf die gemeinsame Entwicklung. So sei das Krankenhaus mit seinen jährlich rund 75000 Patienten nicht nur in medizinischer Hinsicht für die Stadt bedeutsam, sondern auch ein Aushängeschild für Paderborn.
Andreas Latz, Geschäftsführer der BBT-Gruppe, zu der das Brüderkrankenhaus gehört, bezeichnete die Einweihung als einen guten Tag für die Klinik und für Paderborn. Entscheidend sei nicht nur die Fertigstellung von Stein und Mörtel, sondern dass mit dem Erweiterungsbau die Voraussetzungen der Hilfe für die Menschen weiter ausgebaut worden seien. Gleichzeitig zeigte er sich erfreut über die politische Ankündigung in NRW, das in einem Nachtragshaushalt 250 Mio. Euro für die Finanzierung der Krankenhäuser bereitstellen wolle. Dann brauche man weniger als bisher aus laufenden Mitteln finanzieren, die derzeit aus den Töpfen für Personal und medizinischer Versorgung abgezogen werden müssten.
Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses, wies auf die Vorteile hin, die der rund 16 Mio. Euro teuere Bau mit seinen Abteilungen, für alle Beteiligten in Zukunft bringen werde: Das Krankenhaus müsse sich in Zukunft seltener aus der Notfallversorgung abmelden, die Patienten müssten weniger damit rechnen, auf einem Zimmer „beigeschoben“ zu werden, und die Mitarbeitenden fänden verbesserte Arbeitsbedingungen vor. Als weitere Maßnahme kündigte Rörig eine Renaturierung der jetzt als Bauhof genutzten Fläche an. Dort soll wieder ein kleiner Park entstehen, wie er vor fünf Jahren durch den Bau des Parkhauses weggefallen ist.

Erweiterungsbau Brüderkrankenhaus St. Josef

Fotogalerie zur Einweihungsfeier

 
 
 
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